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Georeferenzierung

von Karten ohne Koordinatengitter

Legen Sie auf der Karte vier markante Punkte fest, die als Passpunkte dienen sollen (ungefähr einen je Kartenecke). Am besten eignen sich rechtwinkelige Straßenkreuzungen, deren Koordinaten man über "Google-Earth" erhält, so wie im folgenden Beispiel dargestellt. Der folgende Screenshot zeigt einen Stadtplan von Rom (aus einem "VistaPoint" Reiseführer) ohne Maßstabsangabe und ohne Koordinaten, der aber trotzdem georeferenziert werden soll:



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Ausschnitt eines Stadtplans von Rom. Da die Maßstabsangabe fehlte wurde der richtige Maßstab (1:13.220) durch die Georeferenzierung berechnet. Der in dem Stadtplan eingezeichnete Rundgang (rot) wird in dem Reiseführer mit allen Sehenswürdigkeiten näher beschrieben. Diese empfohlene Route braucht man nur noch der Reihe nach anklicken und kann sie dann mit einem GPS Empfänger ablaufen. Die Kreuzung der Straßen "Via del Corso" und "Via del Tritone" soll als Passpunkt Nr. 1 dienen. Die anderen Passpunkte liegen außerhalb des Ausschnitts. Die Ermittlung der Koordinaten dieser Kreuzung wird anhand der folgenden drei Screenshots verdeutlicht:



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Nachdem Sie Google-Earth heruntergeladen und installiert haben, sollten Sie zunächst das Koordinatengitter auf UTM einstellen. Dies geschieht unter dem Menüpunkt "Tools > Optionen > 3D-Ansicht" in der Rubrik "Breite / Länge anzeigen". (siehe Screenshot) Anschließend "Einstellung übernehmen" anklicken. Die Koordinaten werden nun in der Einheit Meter angezeigt.



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Auf der Titelseite von Google-Earth geben Sie nun oben links in der Rubrik "Anfliegen" eine der gesuchten Straßen und den Ort ein. Hier also "Via del Tritone, Rom". Anschließend erscheint der folgende Screenshot:



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Es wird auf die gesuchte Straße gezoomt. Zur besseren Orientierung können die Straßennamen eingeblendet werden, indem man in dem linken Menü vor "Straßen" ein Häkchen setzt. Die beiden oben genannten Straßen habe ich rot unterstrichen. Nun schiebt man den Mauszeiger auf die gewünschte Straßenkreuzung, hier durch einen roten Punkt markiert. Unten werden immer die Koordinaten des Mauszeigers angezeigt, mit denen die Kreuzung als Passpunkt genutzt werden kann:



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Daten für den Passpunkt Nr. 1
Zone: 33
Rechtswert: 290993 (in Meter)
Hochwert: 4641906 (in Meter)
N oder S (zur Unterscheidung ob Nord- oder Südhalbkugel)

Notieren Sie sich die Werte und verfahren Sie für die anderen Passpunkte genau so.



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Nun können Sie den Stadtplan für "GROUPI" nutzen:
Stellen Sie zu Beginn der Georeferenzierung in "GROUPI" UTM Koordinaten und das Kartendatum WGS 84 ein. Für die Koordinteneingabe müssen Sie die Einheit Meter einstellen.

Für die Passpunkte des Stadtplans von Rom ergab sich durch die Georeferenzierung eine mittlere Genauigkeit von 15 m, bzw. 1,2 mm in der Karte.

Dieses Beispiel kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen [283 KB] werden (400 kb).

Auf diese Weise können weltweit alle maßstäblichen Karten georeferenziert werden.



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Kontrolle der Georeferenzierung

Nach Abschluss der Georeferenzierung zeigt "GROUPI" Ihnen die Lagegenauigkeit eines jeden Passpunktes an. Diese Werte sollten bei 2 mm oder weniger liegen (siehe folgender Screenshot).
Darüber hinaus können Sie die Georeferenzierung wie folgt kontrollieren. Bilden Sie in GROUPI einige POI oder eine Route in der Karte und klicken Sie dann auf das "Google-Earth Icon" rechts in der Toolbar. Die POI oder die Route wird dann in Google Earth dargestellt und sollte an der geplanten Stelle liegen.
ACHTUNG: Um diese Funktion nutzen zu können, muss Google Earth auf Ihrem PC installiert sein! Google Earth erhalten Sie hier.



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In dieser Tabelle werden alle Passpunkte, die zur Georeferenzierung einer Karte angelegt wurden, aufgelistet. Die vorletzte Spalte gibt die Lageabweichung der Punkte von einem berechneten Sollwert wieder (in Meter). Die letzte Spalte (rot) gibt den gleichen Wert wieder, der aber auf den Kartenmaßstab umgerechnet wurde (in mm). Die Werte in der roten Spalte veranschaulichen sehr gut die Lagegenauigkeit der Passpunkte in der Karte. In diesem Beispiel sind es 0,5 mm oder weniger. Würde einer dieser Werte extrem groß sein, so hat man entweder den Passpunkt in der Karte falsch zugeordnet oder die Koordinaten des Passpunkts falsch eingegeben.



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